Land investiert 2,6 Millionen Euro in den Breitbandausbau der Stadt Kehl

Innenminister Strobl informierte Willi Stächele über den neuen Förderbescheid

13.11.2020
Kehl erhält vom Land 2,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau. (Foto: Tim Reckmann/pixelio.de)
Kehl erhält vom Land 2,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau. (Foto: Tim Reckmann/pixelio.de)

Die Investitionssumme des Landes Baden-Württemberg für den Breitbandausbau der Stadt Kehl wird um mehr als zwei Millionen Euro aufgestockt. Dies geht aus dem neuen Förderbescheid hervor, über den Innenminister Thomas Strobl heute den Wahlkreisabgeordneten Willi Stächele (CDU) informierte.

Möglich gemacht hat diese Aufstockung eine Sonderregelung in der jüngsten Vergaberunde. Dadurch konnten der Stadt Kehl zusätzlich zu den bereits bewilligten 562.000 Euro weitere 2,05 Millionen Euro in Aussicht gestellt werden. Insgesamt investiert das Land damit rund 2,6 Millionen Euro in schnelles Internet in Kehl.
Strobl würdigte den unermüdlichen Einsatz Stächeles für seinen Wahlkreis. Dieser wiederum gab das Lob an die Kommunalpolitik in Kehl weiter: „Ohne den Ehrgeiz und das Engagement der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger vor Ort hätte es den neuen Förderbescheid nicht gegeben“, sagte er. Statt der ursprünglich geplanten FTTC-Technik, bei der die Glasfaserleitung nur bis an den Bordstein gelegt werde, könne die Stadt nun die bessere FTTB-Technik realisieren, bei der die Glasfaserleitung direkt bis ins Haus geführt wird. Somit erhielten 3.512 Haushalte, 341 Gewerbebetriebe und 22 Institutionen einen gigabitfähigen Anschluss.
„Die digitale Zukunft wird vom Land nicht verschlafen“, sagte Stächele. Standort und zukunftsfähige Arbeitsplätze seien höchste Verpflichtung gegenüber der nachfolgenden Generation. „Dies umso mehr, da wir unseren Kindern und Enkeln coronabedingt eine gewaltige Neuverschuldung hinterlassen“, betonte er. Die Digitalisierung öffne auch Wege zum Klimaschutz und zur Dekarbonisierung, so Stächele. „Mit der Investition in den Breitbandausbau schlagen wir somit zwei Fliegen mit einer Klappe.“


Foto: Tim Reckmann/pixelio