Forschungspreis des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg verliehen

Willi Stächele dankte Forschern und Ehrenamtlern

24.06.2021, 10:29 Uhr
Willi Stächele, Bernd Rendler, Dr. Miriam Erlacher, Wolfgang Obleser und Prof. Frederic Wenz (v.l.n.r.) bei der Preisübergabe.
Willi Stächele, Bernd Rendler, Dr. Miriam Erlacher, Wolfgang Obleser und Prof. Frederic Wenz (v.l.n.r.) bei der Preisübergabe.

In seiner Eigenschaft als Gründungsmitglied des Kuratoriums des Fördervereins dankte MdL Willi Stächele Dr. Miriam Erlacher für die bahnbrechende Forschungsarbeit und lobte das langjährige Engagement von Wolfgang Obleser, der aus Altersgründen als Vorstandsmitglied zurücktrat.

Zum insgesamt dritten Mal wurde der mit 10000 Euro dotierte Forschungspreis vom Kuratorium des Fördervereins für krebskranke Kinder in Freiburg verliehen. In diesem Jahr ging der Preis an Nachwuchsforscherin Miriam Erlacher. Ihre Studien und experimentellen Arbeiten zum sogenannten „programmierten Zelltod“ und dessen Zusammenhang mit der Entstehung einer Leukämie habe die Forschung ein großes Stück vorangetrieben, hieß es zur Begründung.
 
Vor der Bekanntgabe der Preisträgerin stellte Vorstandsmitglied Bernd Rendler die Arbeit des Fördervereins und die Idee des Forschungspreises vor. Er bedankte sich bei seinem langjährigen Vorstandskollegen Wolfgang L. Obleser, der das Preisgeld anlässlich seines Rückzugs aus dem Vorstand privat gestiftet habe. Ziel und Hoffnung des Fördervereins sei es, Krebserkrankungen bei Kindern eines Tages ganz zu beherrschen, so Rendler.

In ihrer Laudatio betonte Charlotte Niemeyer, Direktorin der Kinderkrebsklinik, besonders die Beharrlichkeit der Preisträgerin Miriam Erlacher. Trotz Rückschlägen habe diese ihre Forschungsziele immer weiter vorangetrieben. Forschungsergebnisse seien zwar immer Teamarbeit, doch brauche es Mediziner wie Erlacher als treibende Kraft, um derartige Erfolge erreichen.

Anwesend war auch der Ltd. Ärztliche Direktor der Uni-Klinik Freiburg, Prof. Dr. Wenz.