Willi Stächele: Gastrobetriebe, Hotellerie und Tourismus brauchen Soforthilfe – keinen Tourismusgipfel

15.05.2020
Gastrobetriebe, Hotellerie und Tourismus brauchen Soforthilfe – keinen Tourismusgipfel
Gastrobetriebe, Hotellerie und Tourismus brauchen Soforthilfe – keinen Tourismusgipfel


„Jetzt ist endlich die Umsetzung unserer seit Wochen geplanten Finanzhilfen für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus gefragt! Wir brauchen keinen Tourismusgipfel für Branchen, denen jetzt schon das Wasser bis zum Hals steht, unter welchen wohlgemeinten Vorzeichen auch immer. Jegliche weitere Verzögerung von Staatshilfen ist unsinnig, die Programme stehen, werden kommenden Dienstag im Kabinett bearbeitet. Jetzt heißt es umsetzen und handeln“, so der ehemalige Minister Willi Stächele.

Dem Ruf nach einem Tourismusgipfel des grünen Koalitionspartner könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen. Es zeige sich ganz deutlich, dass diese Branche jetzt die anvisierten Hilfen, 3000 Euro pro Betriebsstätte, 2000 Euro pro Vollzeitstelle brauche, um ein Massensterben von Lokalen, Hotels und allen am Tourismus Beteiligten zu verhindern. Darüber hinaus könne eine solche Maßnahme zur Belebung der Kommunen im Land beitragen, klagt doch der Handel über sinkende Kundenzahlen und ausgestorbene Städte und Gemeinden, so Stächele abschließend.