Stächele setzt Schwerpunkt im ländliche Raum

21.11.2019
Bild v.l. Manuel Litterst, Roland Cleiß, Rainer Ganter, Willi Stächele, Pius Weber // Foto: privat
Bild v.l. Manuel Litterst, Roland Cleiß, Rainer Ganter, Willi Stächele, Pius Weber // Foto: privat

Regelmäßig besucht der CDU-Wahlkreisabgeordnete Willi Stächele die Gemeinden in seinem Zuständigkeitsbereich. Die Bürgermeister und Ortsvorsteher, so Stächele, sind nahe bei den Menschen und können an der besten Auskunft geben über aktuelle Fragen und Probleme vor Ort.

Mit Rainer Ganter hatte er einen Gesprächspartner, der erst vor wenigen Wochen in Fautenbach Verantwortung übernommen hat. Zusammen mit drei Ortschaftsräten nutze der neugewählte Ortsvorsteher die Gelegenheit sich eingehend zu besprechen und die Gemeindestrukturen aufzuzeigen. Man sei zwar ein Teil Acherns, so Ganter, aber man lege großen Wert auf die eigene Identität. Insbesondere das aktive Vereinsleben trage dazu einen wichtigen Teil bei.

Gesprächsthema war auch die Grundschule, der besondere Aufmerksamkeit gilt. Es ist eine erfreuliche Tatsache, dass die Schülerzahlen wieder im Steigen begriffen sind. Stächele verwies in diesem Zusammenhang auf die erfolgreiche Initiative der CDU hin, in kleinen Grundschulen den Rektoren mehr Besoldung ab dem kommenden Landeshaushalt zu sichern. Nur so könne die Grundschule vor Ort auch eine qualifizierte Leitung erfahren.

Natürlich wurde mit dem ehemaligen Finanzminister auch die finanzielle Situation besprochen. Man dürfe sich, so waren sich alle einig, an diese Höchsteinnahmesituation der öffentlichen Hand nicht gewöhnen. Strukturelle Ausgaben wie Personalausgaben könnten bei Einnahmeeinbrüchen auch nicht ohne weiteres zurückgeführt werden. Stächele appellierte für Land, Kommunen und Bund bei zwingenden Neueinstellungen im Bereich etwa der Schulen und der Polizei Personalabbau an anderer Stelle vorzunehmen.

Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt war die Verkehrssituation mit dem massiven Aufkommen auf der B3. Übereinstimmender Tenor dabei, es darf bei geplanten Umgehungsvarianten keine  Verlagerung in andere Siedlungsbereiche geben.

Abschließend betonte Stächele, dass der Einsatz für den ländlichen Raum zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit geworden ist. Er bot an, sich in Stuttgart für die berechtigen Interessen im kommunalen Bereich einzusetzen. Allerdings sollte man den Kontakt zu ihm nicht erst dann suchen, wenn schon ein unbefriedigender Bescheid vorliegt, sondern bereits im Vorfeld wichtige Themen absprechen. Wenn einmal Fakten geschaffen sind, so Stächele, lässt sich nur in den wenigstens Fällen noch etwas bewegen.