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23.12.2017, 09:54 Uhr
Radweg von Legelshurst nach Urloffen kann gebaut werden
Bürgermeister unterzeichnen Vereinbarung

Beschlossen: Der Radweg von Willstätt-Legelshurst nach Appenweier-Urloffen kann gebaut werden. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die beiden Bürgermeister Marco Steffens (Willstätt) und Manuel Tabor (Appenweier) beim Regierungspräsidium im Beisein von MdL Willi Stächele.

Im Beisein von Amtskollege Manuel Tabor aus Appenweier (von links) und dem Landtagsabgeordneten Willi Stächele, die beide den Radwegbau unterstützt haben, unterschrieb Willstätts Bürgermeister Marco Steffens nun die Vereinbarung mit der Straßenbauverwaltu

Das Land Baden-Württemberg hat der Gemeinde Willstätt grünes Licht gegeben, damit diese den Radweg entlang der Landesstraße L 95 von Legelshurst nach Urloffen bauen kann. Im Beisein von Amtskollege Manuel Tabor aus Appenweier und dem Landtagsabgeordneten Willi Stächele (CDU), die beide den Radwegbau unterstützt haben, unterschrieb Willstätts Bürgermeister Marco Steffens nun die Vereinbarung mit der Straßenbauverwaltung beim Regierungspräsidium Freiburg. 

Die Gemeinde Willstätt wird für das Land im kommenden Jahr die notwendigen Grundstücksverhandlungen und weiteren Planungen in Angriff genommen. Auch der eigentliche Bau des Geh- und Radweges wird von der Willstätter Verwaltung abgewickelt, das heißt neben der Planung auch die Ausschreibung und Vergabe der Bauarbeiten, die Bauüberwachung und die spätere Abrechnung. 

Land zahlt Baukosten

Die Baukosten werden vom Land Baden-Württemberg als Straßenträger übernommen. Das Land beteiligt sich zudem an den Kosten, die der Willstätter Gemeindeverwaltung für die Abwicklung entstehen. Auf die Gemeinde selbst kommen Kosten für gemeindeeigene Ver- und Entsorgungsleitungen und Beleuchtung zu. 

Der Radweg stellt einen Lückenschluss zwischen Legelshurst und dem bereits gebauten Übergang über die A 5 auf Gemarkung Urloffen dar. Die kurven- und verkehrsreiche Strecke wird von Berufspendlern sowie Schülern mit dem Fahrrad als Verbindung genutzt. 

Außerdem liegt der geplante Radweg auf der Strecke des bereits bestehenden Literarischen Radwegs »Per Pedal zur Poesie«, der Willstätt, Renchen und Oberkirch mit den Schriftstellern Moscherosch und Grimmelshausen verbindet. Die Literarischen Radwege sind ein wichtiger Beitrag zur Kulturlandschaft und zum Tourismus in Baden-Württemberg, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Willstätt.

Autor: Lokalredaktion Kehl/Mittelbadische Presse