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Politische Grundsätze

Ein Abgeordneter darf nie vergessen, dass sein Mandat mit dem Vertrauen der Wählerinnen und Wähler seines Wahlkreises beginnt und auf Zeit besteht. Dieses Vertrauen gilt es mit guter Arbeit immer wieder neu zu erwerben. Ich bin bemüht, Politik von den Menschen her zu betrachten und zu gestalten. Dies verlangt aber erst recht politische Führung, auch wenn sie manchmal unbequem sein mag, und ist weit weg von verantwortungslosem Populismus. Vorangehen heißt aber immer auch die Menschen überzeugen und mitnehmen.

In meiner 17-jährigen Tätigkeit als Bürgermeister habe ich schnell gelernt, Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebenssituationen zu begegnen und mit ihnen im Gespräch zu bleiben. Der direkte Weg von der Universität ins Parlament und in die politische Verantwortung erscheint mir problematisch!

Der Weg der sozialen Marktwirtschaft ist nach wie vor erfolgreich und findet weltweite Anerkennung. Wohlstand und soziale Sicherheit haben aber ihren Preis. Im internationalen Wettbewerb muss sich unsere Wirtschaftsleistung immer wieder neu beweisen. Der derzeitige Exporterfolg Baden-Württembergs mit einer Warenausfuhr im Wert von etwa 180 Milliarden Euro zeigt außergewöhnliche Wirtschaftskraft, die auf Klugheit und Fleiß der Baden-Württemberger ruht und für die Zukunft gesichert werden muss. Auch soziale Gestaltung muss sich an dem Ertrag orientieren!

Dem Ringen um höchstmögliche soziale Gerechtigkeit muss sich jeder mit größter Leidenschaft, aber auch mit Respekt vor unterschiedlichen Standpunkten stellen. Die Grundsätze christlicher Soziallehre sind in Übereinstimmung zu halten mit den harten Gesetzen weltweiter Märkte. Es kann nur verteilt werden, was zuvor erwirtschaftet wurde. Stärkere Schultern müssen mehr zur Solidarität mit sozial Schwachen beitragen. Jeder muss sich im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit einbringen. Selbstverschuldete Not muss vermieden werden. Die Gemeinschaft darf nur für die wirklich Bedürftigen einspringen müssen. Der Willkür und Raffgier an den Finanzmärkten muss international ein Ende gesetzt werden.

Der Staat darf nur ausgeben was er einnimmt. Verschuldung zu Lasten der nächsten Generation muss ein Ende haben. Beispielgebend hat Baden-Württemberg diesen Weg nachhaltiger Finanzpolitik mit dem Haushalt 2008 und 2009 begonnen. Zur Konjunkturbelebung nach schwerer Finanz- und Wirtschaftskrise, zur Sicherung von Arbeitsplätzen nach in den letzten Jahren nie dagewesenen Auftragseinbrüchen haben wir im Doppelhaushalt 2010/2011 wieder neue Schulden machen müssen. Mit einem selbstragenden Wachstum muss die Kehrtwende sofort durchgeführt und die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte wieder eisern angestrebt werden. Die Steuerbelastung spiegelt die hohen Ansprüche an den Staat wider. Aufgaben an die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zurückgeben, ihnen mehr Geld belassen, heißt auch mehr Eigenverantwortung abverlangen. Der Staat muss sich ganz darauf konzentrieren, Zukunftsfähigkeit zu sichern. Natürlich können bei der Steuerbelastung breite Schultern mehr tragen, doch darf mehr Leistung nicht abgestraft werden.

Ob Klimaschutz, internationale Verbrechensbekämpfung, äußere Sicherheit, weltweiter Forschungswettbewerb, Sicherung von Rohstoff- und Handelswegen wie auch Energiepolitik - viele Aufgaben überschreiten die Möglichkeiten der Nationalstaaten: die Währungsstabilität in der Eurozone gehört dazu; abgestimmte Haushalts- und Steuerpolitik, Haushaltskonsolidierung und streng eingehaltene Schuldenbremse sind unabdingbar. Eine gute Zukunft ist untrennbar mit dem Erfolg der europäischen Gemeinschaft verbunden. Der Vertrag von Lissabon ist ein weiterer wichtiger Schritt, die Vision der ersten Nachkriegsjahre Wirklichkeit werden zu lassen. Frieden in Europa und in der ganzen Welt, gemeinsame Interessenwahrnehmung, aber auch globale Verantwortung, das ist Europas Chance und Stärke! Aber nur das soll auf die europäische Ebene, was die Mitgliedsstaaten oder Bundesländer nicht eigenständig erledigen können. Wir haben die Subsidiaritätsprüfung für alles europäische Handeln durchgesetzt! In der EU ist Solidarität unter den Mitgliedsländern angesagt. Die eigene Wirtschaftsleistung,  sparsames Haushalten und Ringen um Wirtschaftswachstum gilt für jeden Mitgliedsstaat vorab; eine "Transferunion" darf nicht eigene Anstrengung unnötig machen.

Mit dem Grundgesetz haben unsere politischen Mütter und Väter eine großartige Verfassung für Deutschland geschaffen. Wer zu uns kommt, muss das Grundgesetzt voll und ganz anerkennen. Diese freiheitlich demokratische Grundordnung darf uns mit Dankbarkeit erfüllen und sollte uns zur demokratischen Teilhabe ermuntern. Das Ehrenamt, besonders ausgeprägt in Baden-Württemberg, ist Zeichen für überdurchschnittliche Identifizierung mit dem Gemeinwesen, Einbringen in demokratischem Sinne. Der Politik in Deutschland brauchen wir nicht verdrossen gegenüber stehen! Missstände werden von der demokratischen Presse herausgekehrt, die politische Kultur in Deutschland braucht die internationalen Vergleiche nicht scheuen und spiegelt letztendlich unser aller Engagement wider. Ich werbe für Vertrauen zu Politik und Politiker in Deutschland!

Interview

Welche Persönlichkeit bewundern Sie?

Jedem, der sich aufopfernd aus christlicher Nächstenliebe den Mitmenschen widmet, ob wie bei uns in allen sozialen Einrichtungen, in der Flüchtlingshilfe, in den Familien oder auch draußen in der "Dritten Welt" den Armen und Hungernden.
 

Wem vertrauen Sie?

Allen, die mir bisher ehrlich begegnet sind. Prinzipielles Misstrauen habe ich nicht; das mindert die Lebensqualität im Übrigen ganz erheblich!

 

Was können Sie nicht ausstehen?

Humorlose, verbissene oder fanatische Menschen.

 

Ihr Lieblingsessen?

Das ist einmal Kalbfleisch, angemacht als Cordon bleu, aber auch Wurstsalat mit Brägele, Schäufele mit Sauerkraut oder Rindsrouladen.

 

Wie erholen Sie sich von einem anstrengenden Tag?

Vor dem Fernsehen, mit einer guten Lektüre und einem Glas Spätburgunder. Auch ein Skatabend ist nicht zu verachten.

 

Was ist für Sie Glück?

Gesundheit, Schaffenskraft und seelische Ausgeglichenheit.

 

Haben Sie einen Traum?

Ich möchte noch etliche Jahre den Auftrag meiner Wählerinnen und Wähler erfüllen können und dabei stets beweisen, dass ich echt geblieben bin und weiß, woher ich komme.

 

Ihre politische Vision?

Die weitere Integration Europas, mit Schlagkraft in entscheidenden gemeinsamen europäischen Anliegen, mit weniger Bürokratie und mehr Transparenz bei effektiver Kontrolle durch unsere politischen Vertreter im europäischen Parlament. Öffentliche Haushalte ohne Neuverschuldung und verantwortungslose Belastung der nachfolgenden Generation.
Mehr Gerechtigkeit in der Welt.

 

Welche Tugenden schätzen Sie ganz besonders?

Offenheit, ansteckendes Vorwärtsdrängen, aber auch Kameradschaft, Fairness und Gerechtigkeit.

 

Ihre weiteren Ziele?

Meine Verantwortung gewissenhaft wahrnehmen und gleichzeitig meine schöne Heimat Ortenau nach besten Kräften in der Politik vertreten. Immer bei den Menschen sein!

 

Folgen Sie einem Lebensmotto?

Ja: "Leben und leben lassen".

 

Was würden Sie jungen Menschen raten, die politisch Karriere machen wollen?

Viel soziale, menschliche und fachliche Kompetenz erwerben, um einem Wählerauftrag gerecht werden zu können. Sich selbst treu bleiben und Fairness gegenüber andern. Gute Berufsausbildung und erste Erfahrungen aus dem Berufsleben "im Rucksack":

 

Was muss man unbedingt können, um ein erfolgreicher Politiker zu sein?

In jedem Fall muss man anderen zuhören und sich immer mal wieder selbstkritisch hinterfragen können. Man muss aber auch im entscheidenden Moment hin stehen können und mutig die politische Führung ergreifen. Es schadet im Übrigen nie,  Humor zu behalten undüber sich selbst lachen können.

 

Welches war die wichtigste Entscheidung Ihrer Karriere?

Mit 29 Jahren in Oberkirch zu kandidieren und mit vier weiteren Mitbewerbern um den Bürgermeistersessel zu ringen, die Entscheidung zum Berufspolitiker nach Anfangsjahren in der Justiz.

 

Was glauben Sie können Sie besonders gut?

Das müssen Sie Andere fragen. Selbstlob stinkt!

 

Kontakt

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Willi Stächele, MdL

Lindenbrunnenstraße 7

77855 Achern

Telefon : 07841 6673263

Fax : 07841 6673265

E-Mail : info@willi-staechele.de

Abgeordnetenbüro:
Sybille Klett / CDU-Landtagsfraktion

Konrad-Adenauer-Straße 12

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Telefon : 0711 2063856

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Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Willi Stächele MdL

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