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Vita

  • Geboren am 17. November 1951 in Rheinweiler/Baden-Württemberg
    katholisch; verheiratet, 2 Töchter
  • Volksschule, Gymnasium, Abitur 1970
  • 1970 bis 1972 Grundwehrdienst in Stetten am kalten Markt
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg i. Br.
  • Staatsanwalt in Freiburg i. Br.
  • Beauftragter des Justizministeriums Baden-Württemberg in der Landesvertretung in Bonn
  • 1981 Wahl zum Bürgermeister der Stadt Oberkirch
  • Wiederwahlen in den Jahren 1989 und 1997
  • seit 24. April 1992 Mitglied des Landtags über das Direktmandat im Wahlkreis 52 (Kehl); bis November 1998 Vorsitzender des Ständigen Ausschusses
  • November 1998 bis Juni 2001 Staatssekretär mit Kabinettsrang und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund und in europäischen Angelegenheiten
  • In dieser Funktion Chef der Landesvertretung in Bonn/Berlin sowie des Informationsbüros des Landes in Brüssel
  • Mitglied des Bundesrats
  • November 1998 bis Juni 2001 zusätzlich Landesbeauftragter für Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler und Kriegsgeschädigte
  • Juni 2001 bis Mai 2005 Minister für Ernährung und Ländlichen Raum des Landes Baden-Württemberg
  • Mai 2005 bis Juni 2008 Minister des Staatsministeriums und für europäische Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg
  • in dieser Eigenschaft Vorsitzender des EU-Ausschusses des Bundesrates und Vorsitzender der gemischten Regierungskommissionen Elsass, Ungarn und Kroatien
  • ab Juni 2008 bis Frühjahr 2011 Finanzminister des Landes Baden-Württemberg
  • Mitglied des Präsidiums der CDU Baden-Württemberg bis 2011
  • Landtagspräsident von Baden-Württemberg bis 12. Oktober 2011
  • 2013 Präsident des Oberrheinrates
  • seit Juni 2016 Vorsitzender des Ausschusses für Europa und Internationales
  • Landtagsabgeordneter

25 Jahre Abgeordneter

1992 kam Willi Stächele als damaliger Oberkircher Bürgermeister in den Landtag.

Dem Neuling im Landtag eröffnete sich gleich eine große Chance. Der Sprecher der CDU im Ständigen Ausschuss, zuständig für Verfassung, Recht, Justiz, Europa und Medien, musste gefunden werden. Erstmalig wird diese Aufgabe einem "Neuen" übertragen. Seine Jungfernrede im Landtag hält Willi Stächele zum Thema "Verbesserung der Rechte des Untersuchungsausschusses".

Es folgte eine Verfassungsreform der Großen Koalition aus CDU und SPD, die er im Auftrag der CDU mit Alfred Geisel, dem legendären Verfassungsrechtler der SPD, aushandeln durfte.

Die ersten Jahre im Landtag bezeichnet Willi Stächele als die größte Herausforderung. Den Wahlkreiskommunen will er beweisen, dass die Präsenz nicht nur seiner Heimatstadt gilt, Oberkirch soll nicht den Eindruck einer ständigen Abwesenheit des Bürgermeisters bekommen und Stuttgart erfordert Parlamentseinsatz. Im Rückblick bekennt sich Willi Stächele zu dieser Doppelfunktion, die 2016 abgeschafft ist: „Der Informationsstand eines Bürgermeisters ist eine Bereicherung.“

Oberkirch wird zu einer Art "Politiktreff" im Mittelbadischen. Die "Oberkircher Gespräche" werden von vielen geneidet, weil der Vollblutpolitiker Stächele Zukunftsthemen besetzt. Schon 1995 weilt der türkische Botschafter in Deutschland zu dieser Gesprächsrunde in der Renchtalstadt.

Mit 49,9 % erobert Willi Stächele 1996 seinen Wahlkreis überzeugend wieder. Im Stuttgarter Landtag wird er Vorsitzender des honorigen Ständigen Ausschusses.

Als Erwin Teufel 1998 das Kabinett umbildet, spricht er den Oberkircher an. Willi Stächele bekommt Kabinettsrang und wird Bevollmächtigter des Landes beim Bund und in Europa. Ein Posten, der ihm auf den Leib geschnitten war.

Der Übergang von Bonn nach Berlin bedeutet auch für ihn eine große Herausforderung. Die Einrichtung der neuen Landesvertretung in  der Hauptstadt glückt hervorragend und bleibt mit dem Namen Stächele untrennbar verbunden.

2001 bis 2005 agiert der Ortenauer Abgeordnete als Minister für den ländlichen Raum. Seine Erfahrungen als Bürgermeister kommen voll zur Geltung. Vor allem die Kreisbauernversammlungen verlangen ihm viel Schweiß und mitternächtliche Kondition ab.

Ministerpräsident Oettinger holt Stächele schließlich in die Regierungszentrale, ins Staatsministerium. Das heißt: Drei Jahre rund um die Uhr Einsatz an der Seite des Regierungschefs. Historische Begebenheiten, mit der Geschichte des Landes aufs Engste verbunden. Beeindruckend bleibt in der Erinnerung Stächeles Rede in Rom zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt im Auftrag des verhinderten Ministerpräsidenten.

Der Oberkircher wird mehr und mehr zur Allzweckwaffe und übernimmt schließlich das Finanzministerium. Die Bankenkrise und die Sorgen um die Landesbank fordern ihn auf das Äußerste. Manchmal sei ihm dabei seine frohe und humorvolle Lebensart, wie Freunde meinen, fast abhandengekommen. Der Einbruch der Wirtschaft, die Sicherung der Arbeitsplätze machen neue Landesschulden und Gegensteuern unabdingbar. Dies entspricht allerdings nicht seinem Vorsatz von Finanzpolitik in Generationengerechtigkeit. Und mit Ministerpräsident Oettinger durfte er 2008 und 2009 ausgeglichenen Landeshaushalte vollziehen.

Die Landtagswahl 2011 bringt schließlich eine große Enttäuschung. Zwar verliert Stächele als beliebter und stets präsenter Politiker in seinem Wahlkreis viel weniger als die CDU im Land, aber die Regierungsverantwortung wird der Partei genommen und der Minister geht in „Ministerruhestand“.

Überzeugend erkämpft sich Stächele noch einmal in seiner Fraktion gegen vier Gegenkandidaten das Amt des Landtagspräsidenten, das er unverschuldet und fast schicksalhaft durch eigene Rücktrittsentscheidung einige Monate später wieder zurückgeben muss, um mit erhobenem Haupt den Präsidentenstuhl räumen zu können. Eine falsche Rechtsberatung durch eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei war ihm bei Rückerwerb der ENBW-Aktien von Frankreich durch das Land Baden-Württemberg zum Verhängnis geworden. Der zwischenzeitlich abgewählte Ministerpräsident Mappus hatte ihn in diese ausweglose Situation gebracht.

Mit großer Erfahrung und gewachsenem Einfluss ist Willi Stächele dennoch ein leidenschaftlicher Volksvertreter geblieben. Die Menschen danken es ihm mit Vertrauen und parteiübergreifender Zuneigung.

O-Ton Stächele: "Ich habe viele 'politische Schmeißfliegen' mit ihren Champagnergläsern so gut es ging vermieden; die Solidarität der einfachen Menschen gerade in schwierigen Zeiten war mir das Wichtigste. Ich glaube, ich bin mir und meiner Herkunft aus einfachen Verhältnissen immer treu geblieben. Gerade in schwierigen persönlichen Situationen haben mir die Menschen im Wahlkreis unendlich viel zurückgegeben."

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